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Hautnah – rundum Deine Haut

Diese Übersicht dient als kleine Einführung in und um das Thema Haut, Hautkrankheiten und mögliche Pflege. Die Übersicht erhebt KEINEN Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Korrektheit. Sie ist eine Sammlung an Wissen und Erfahrungen zu diesem Thema.

Eine ärztliche Meinung ist bei Krankheiten immer ratsam.

 

Die Haut (Derma)

Unsere Haut ist die Grenze zu unserem Körper nach außen hin. Dabei ist sie unser natürlicher Beschützer wenn es um Umwelteinflüsse geht wie Hitze und Kälte, aber auch UV Strahlung Schutz und Austrocknung. Auch hält sie Bakterien und Keime ab. 

Viele Gründe um sie gut zu behandeln. Nicht nur wegen all ihrer Schutzfunktionen sondern auch, da sie unser größtes Organ ist – ein Flächenorgan. Sie bildet eine Fläche von ca. 1,8qm. das Gewicht variiert stark, und liegt ca. zwischen 3,5kg – 10kg bei einer erwachsenen Person.

Außerdem nehmen wir über die Haut Sinneseindrücke wahr. Neben Wärme und Kälte auch Druck, Juckreiz oder Schmerz. 

Nur für die Relation: verlieren wir 20% unserer Haut, dann kann das für den Menschen tödlich sein. 

Die andere Seite der Haut:

Hautveränderungen und Probleme Deiner Haut:

Entzündungen, Ausschlag, Schuppenflechte, Furunkel, Herpes, Juckreiz, Ekzem, Warzen, Akne…

Dermatosen – also Hautkrankheiten sind weit verbreitet. Diese werden meistens von außen verursacht, durch Reizungen, Gifte, Strahlungen usw aber können auch aus inneren Ursachen entstehen wie hormonellen Veränderungen oder Autoimmunerkrankungen.

Um solche Fälle abzuklären sollte ein Hautarzt (Dermatologe) aufgesucht werden.

Wann also solltest Du zum Arzt?

Leidest Du unter Hautveränderungen?
Einzelne Beschwerden oder eine Summe aus Beschwerden?

 

Typische Anzeichen einer Hauterkrankung sind:

  • Flüssigkeitgefüllte Schwellung (Quaddel) – Nesselsucht
  • Knötchen auf der Haut (Papel)
  • Pustel ist eine Papel mit Eiter gefüllt
  • Bläschen
  • Hautschuppen
  • Krusten

Akute und chronische Erkrankungen zeigen sich häufig mit starken Juckreiz.

Ein Hautausschlag beispielsweise kann viele Symptome haben. Bei manchen sind es rote Flecken, andere bekommen Pusteln. Zugrund liegt immer die Ursache: Virusinfekt, Allergie oder Parasiten entscheiden über das Erscheinungsbild.

 

Was aber wenn die Pflegeroutinen zu Ausschlag und Juckreiz führen? Oder Deien Ernährung zu Symptomen auf der Haut führen? Was also wenn meine Haut eine Überreaktion zeigt?

 

Diese Reaktionen möchte ich nun näher betrachten:

Akne

Was ist Akne?

Meist leiden Jugendliche unter Akne. Meist verursacht eine Veranlagung der Haut – die Poren sind verstopft oder verhornt, dass der Talg nicht richtig abfließen kann. Damit entstehen eitrige Pickel und/oder rötliche Entzündungen.

Was kannst Du gegen Akne tun?

Regelmäßige Reinigung der betroffenen Stelle. Dazu hilft ebenfalls Deine Gesichtshaut mit Peeling zu säubern. 

Hier findest Du DIYs zur Reinigung und Peeling Rezepte:

Was solltest Du dagegen bei Akne vermeiden?

Vermeide fettige Cremes, diese verschlimmern die Problematik, da sie die sowieso schon verstopften Poren noch mehr zusetzen. Auch solltest Du gerade in der akuten Zeit (viele Entzündungen und offene Stellen) auf Düfte verzichten. Dann auch auf Seifen, da diese auf der gereizten Haut brennen können.

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Und jetzt kommt’s: auch wenn es schwer fällt. Du solltest die Pusteln nicht selbst behandeln. Finger weg und lass den Profi dran! So vermeidest Du spätere Narbenentwicklung.

Nützliche Tipps:

Manchmal sind auch Unverträglichkeiten schuld an den fiesen Pickeln. Versuche also mal:

  • auf Milchprodukte zu verzichten (mindestens 3 Monate, dass ein Ergebnis sichtbar wird)
  • auf extremen Zuckerkonsum zu verzichten (3 Monate)
  • auf Kohlehydrathaltige Lebensmittel zu reduzieren (Weizen Nudeln, Weizenbrot…)(3 Monate)
  • wenig Fleisch essen
  • Kaffe und Alkohol reduzieren

 

Was tut gut ist eine entzündungshemmende Ernährung:

  • Salat essen
  • Gewürze wie Kurkuma und Oregano
  • Fisch
  • Ballaststoffe (Gemüse – und Vollkornreiche Nahrung) gerne mit Bitterstoffen unterstützen (mit Rucola, Chicorée, Löwenzahn und Sauerampfer im Salat)

Denn oft spiegelt unsere Haut die Gesundheit unserer Organe wie Magen und Darm wieder. 

Pur Seifen gegen gestresste Haut

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Neurodermitis

Was ist Neurodermitis?

Dieser chronische NICHT ANSTECKENDE Hautkrankheit zeigt sich als juckender Ausschlag, meist kommt er in Schüben. Betroffen sind typischerweise Arm und Bein-Beugen, aber auch die Kopfhaut, Gesicht und Hände können betroffnes ein. Oftmals beginnt Neurodermitis bereits im Kindesalter.

Wie sieht Neurodermitis konkret aus?
Juckreiz, trockene (und schuppige) Haut, wenn akut, dann auch mit nässenden Ekzemen.

Dabei ist die konkrete Ursache unbekannt. Klar ist, die Haut kann ihr natürlich Schutzfunktion nicht mehr ausführen. Das macht sie anfällig für Erreger, aber neigt somit auch zur Austrocknung und reagiert schneller auf Reizstoffe (Düfte, Materialien,…)

Was kannst Du gegen Neurodermitis tun?

Da häufiges Waschen im Verdacht steht, Neurodermitis zu verursachen oder zu begünstigen, sollte man der Haut die Möglichkeit geben sich selbst zu regenerieren und nicht mit sehr scharfen und reizenden Mitteln arbeite, die die Hautbarriere zusätzlich angreifen und schwächen (bspw. Desinfektionsmittel).

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Trigger kennen:

  • Stress
  • Materialien wie Wolle lösen Schübe aus
  • auch die Umgebung Temperaturen oder Einflüsse spielen eine Rolle (sehr kalte Luft, Schwüle, starke Schwankungen, Austrocknung durch Heizungsluft)
  • Rauchen
  • Allergieauslöser (Haustiere, Pollen, Milben, Schimmel….)
  • Reizende Kosmetika

Was hilft bei einem Neurodermitis-Schub?

  • Zusatzstoffe in jeglicher Form vermeiden (keife Duft- und Farbstoffe in den Produkten) Weniger ist mehr
  • Linderung verschafft außerdem Calendula, Kamille und Stiefmütterchen auf die betroffene entzündliche Stelle geben.
  • ausreichend Trinken
  • für Entspannung sorgen (Yoga, Meditation)
  • rückfettende Ölbäderhochwertige Bioöle im naturseife shop Qualität und reichhaltigkeit
  • Feuchtigkeitspflege

  • Entzündungshemmende DIY Rezepte: Birkenwasser

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so verwöhnst Du Deine Haut mit Feuchtigkeit

Pur Seifen gegen gestresste Haut

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Rosacea, Rosazea

Hierbei handelt es sich um eine häufige Hautveränderung des Gesichts. Die kleinen feinen Gefäße im Bereich der Nasenhöhle, Nase, Wange und Stirn sind erweitert und damit scheinen diese Gesichtspartien rötlich.

Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine NICHT ANSTECKENDE chronisch entzündliche Hauterkrankung. In manchen Fällen bilden sich auch Knötchen oder entzündliche Pickelchen. In manchen Verläufen bildet sich auch eine Verdickung der Nase (umgangssprachlich Kartoffel, Knollennase genannt)

Auch sind meistens Erwachsene betroffen (ab dem 30. Lebensjahr)

Mögliche Ursachen seien:

  • Schädigung der Hut durch Sonneneinstrahlung
  • genetische Faktoren

 

Was verschlimmert die Rosazea?

  • Stress
  • Alkohol
  • scharfe Gerichte
  • Sonneneinstrahlung
  • warme Getränke
  • Saunagänge (alles was die Gesichtsdurchblutung fördert)

Was hilft gegen Rosacea/Rosazea?

Definitiv der Besuch beim Arzt, hier kann ermittelt werden was für Deine Ausprägung und Haut notwendig ist, sofern Medikamente erforderlich sind.

  • Achte auf Deine Hautpflegemittel. Verzichte (zumindest in akuten Phasen) auf Duft, Farb und andere Zusätze, die Deine haut zusätzlich reizen. Besonders Menthol und Kampfer auch als ätherische Öle, sollten besser gemieden werden.
  • Such Dir Deine Entspannungsmöglichkeiten. Egal ob es ein Spaziergang im Wald ist, Yoga oder Progressive Muskelentspannung. Alles was Dir gegen Deinen Stress und Anspannung hilft, ist gut gegen Rosazea.
  • Sonnenschutz ist das A und O, hilf Deiner Haut sich zu schützen!
  • Kalte Getränke trinken oder Eiswürfel lutschen sind das SOS Mittel für alte Schübe
  • Lasse heiße Getränke bis sie lauwarm sind abkühlen, bevor Du sie trinkst
  • Um die Schwellungen zu lindern, helfen Gesichtsmassagen. 
  • Stärke Dein Immunsystem
  • Konsumiere weniger Zucker
  • Vermeide tierische Fette und nimm lieber mehr Gemüse und pflanzliche Öle
  • Spielverderber ja, aber Alkohol in Maßen
  • verringere die Aufnahme von histaminhaltigen Speisen

Hier findest Du DIYs zur Reinigung und Peeling Rezepte:

Schuppenflechte

Hier findest Du DIYs zur Reinigung und Peeling Rezepte:

Hauttypen

Nicht jeder ist gleich. Das ist offensichtlich. Gerade unsere Haut zeigt viele unterschiedliche Typen, alleine schon im Gesicht ist oft die Rede von der T-Zone, Akne, Rosacea/Rosazea, Neurodermitis, und und und.

Daher Rist es ja auch nur zu verständlich dass die unterschiedlichen Varianten auch unterschiedliche Pflege benötigen.

 

Was schwirren also für Fragen im Raum herum?

welche Hauttypen gibt es? Welcher Hauttyp bin ich? Wie finde ich ehraud welcher Hauttyp ich bin?

und dann:

Welche naturseife passt zu meinem Hauttyp?

Welche Pflege braucht mein Hauttyp?

 

Ätherische Öle zur Hautpflege

Es gibt viele Möglichkeiten Deine Haut zu Pflegen. Dabei gibt es vielleicht nicht DIE richtige Pflege oder ein einziges Allheilmittel. Es können Öle sein, die Deiner Haut gut tun, oder auch ein Hydrolat. Es gibt aber auch die ätherischen Öle zur Hautpflege (ggf. auch eine Kombination mit Auszügen und Ölen sind dabei denkbar). Im Folgenden möchte ich nun etwas genauer auf die Wirksamkeit der ätherischen Öle für die Hautpflege betrachten. Die naturseife enthält zur Beduftung ausschließlich ätherische Öle und hier ist natürlich Interessant wie die wunderbar dezenten Düfte neben ihrer positiven Wirkung auf so manchen Gemütszustand auch hilfreich für die Hautpflege sein können.

 

Empfindliche, reife und fettige Haut

Wenn Deine sensible Haut Düfte verträgt, dann empfiehlt sich hier eine Behandlung mit den folgenden ätherischen Ölen:

Rose
Lavendel
Jasmin
Geranium
Römische Kamille

Reifere Haut profitiert sehr von Düften oder Duftmischungen
Weihrauch
Geranium
Lavendel
Karotte

Glänzende und schnell Fettende Haut empfindet die folgenden Düfte als hilfreich
Sandel- und Zedernholz
Zypresse
Bergamotte

 

Neurodermitis und Allergien

Wenn Du zu Allergien neigst, schafft Römische Kamille Linderung

Wer unter Neurodermitis leidet empfindet evtl Teebaumöl und Blaue Kamille als hilfreich.

 

Die besten ätherischen Öle für die Haare

Hier kannst Du es einmal verdünnt mit Öle als Ölrinse verwenden oder auch weniger verdünnt direkt einmassiert auf die Kopfhaut.


Leichtere Kämmbarkeit ähnlich zu einer Spülung wirkt der Rosmarin-Ölrinse (er soll bei trockener und schuppiger Kopfhaut helfen)

Als wöchentliche Kur gegen Haarausfall sollen bspw Lavendel, Rosmarin und Basilikum wahre Wunder wirken.

Lass hierbei den Ölen genug Zeit zu wirken, lass sie doch über Nacht einwirken.

 

Bei Schmerzen – präventiv oder auch als Akuthilfe

Gerade Kopfschmerzen sind oft lähmend- wer schon mal Migräne hatte weiß was es bedeutet. Rolläden runter, Licht aus und absolute Ruhe helfen – genau wie Medikamente. Aber auch die Aromatherapie schafft hier ein wenig Linderung.

Toll eignet sich beispielsweise:
frische Düfte wie: Pfefferminz, Eukalyptus, Zitrone und Ingwer
Aber auch Kräuterpower mit: Basilikum, Thymian und Melisse
Wer es eher blumig mag bedient sich mit Lavendel und Rose

Nicht nur im Duft Diffuser machen sich die Öle toll, sondern auch als Aromamassage oder als Nackenumschläge.

 

Die Volkskrankheit ‚Rücken‘ reagiert scherzstillend beim Einsatz von Lavendelöl.

 

Wenn die Seele leidet, dann kannst Du Deine Stimmung folgendermaßen aufhellen:

Egal ob einzelnd oder in Duftkombinationen, sollen diese Düfte bei trüben Gedanken, wütenden Gefühlen oder auch Depressionen helfen

Blumig und fein ist der Jasmin-Duft

Beruhigend wirkt röm. Kamille und Orange, gegen Wut und Ärger sind Rose, Sandelholz und Lavendel tolle Helferchen.

Fruchtig sollen Manderine und Grapefruit bei depressiven Verstimmungen helfen, Eher frisch oder blumig wird’s mit YlangYlang, Geranie und Sandelholz…

Viel Spaß beim Entspannen